Der Online-Tauschdienst Morpheus plant offenbar die Einführung eines kostenpflichtigen Geschäftsmodells, samt Kopierschutz und Urhebervergütung. Wie der Online-Dienst CNet.com vermeldet, wird der Betreiber der derzeit populärsten Musiktauschbörse, StreamCast, in dieser Woche einen Plan vorstellen, der den Dienst auf ein halbwegs legales Fundament stellen soll. So will sich die Firma künftig als kommerzielle Vertriebsplattform für unabhängige Künstler etablieren, die ihre Musik kopiergeschützt über Morpheus veräußern können und im Gegenzug Tantiemenzahlungen erhalten. Starten soll das neue Morpheus am 1. April. Ob im Rahmen des neuen Konzepts auch urheberrechtlich geschützte Stücke von Plattenfirmen und Verlagen vom Tausch ausgesperrt oder auch hier entsprechende Tantiemenzahlungen geleistet werden sollen, ist bisher nicht bekannt.
Morpheus möchte redlich werden
Der Online-Tauschdienst Morpheus plant offenbar die Einführung eines kostenpflichtigen Geschäftsmodells samt Kopierschutz und Urhebervergütung.





