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Mobile Video schlägt Mobile Music

Eine Studie des Marktforschungsinstitutes In-Stat/MDR prognostiziert, dass die Nachfrage nach mobilen Video- Diensten langfristig größer sein wird, als nach Musikinhalten und Spielen.

Eine Studie des Marktforschungsinstitutes In-Stat/MDR prognostiziert, dass die Nachfrage nach mobilen Video- Diensten langfristig größer sein wird, als nach Musikinhalten und Spielen. Die technischen Möglichkeiten des Mobilfunkstandards der nächsten Generation, dem so genannten 3G, würden zu einem Anstieg der Nachfrage bei mobilen Videos führen, so das auf Hightech spezialisierte Marktforschungsinstitut, das bereits für 2004 mit Zuwächsen auf dem US-Markt rechnet. In 2009 würden 22,3 Mio. Amerikaner mobile Video-Inhalte konsumieren und 31,1 Mio Video-Messaging-Services in Anspruch nehmen. Dann sollen nach einer Schätzung des Instituts mit mobilen Video-Services Einnahmen in Höhe von 5,4 Mrd. Dollar und damit 14,9 Prozent der Gesamteinnahmen des Mobilfunkmarktes generiert werden. Eine Umfrage des Instituts hatte ergeben, das 13,2 Prozent der amerikanischen Mobilfunknutzer sehr interessiert an mobilen Video-Diensten sind. Damit ist nach Aussage von In-Stat/MDR Director Clint Wheelock die Nachfrage nach mobile Video größer als nach anderen mobilen Diensten wie Spielen oder Musik. Für die Plattenfirmen, die bisher nur mittelbar an der Ausstrahlung ihrer Musikvideos in Clip-Kanälen wie MTV verdienen, eröffnet die wachsende Nachfrage nach mobilen Inhalten einen neuen und womöglich lukrativen Distributionskanal für ihre Musikvideos.