Das neueste Werk der drei Hannoveraner, „Energía“, erschien jüngst – und fast schon wie vom Schicksal beabsichtigt – beim Telamo-Sublabel Energie. Es ist das zehnte Studioalbum, was die Gruppe erst einmal nachzählen musste: „Sascha rief mich in Panik an“, erinnert sich Marquess-Keyboarder Christian Fleps lachend. „Er sagte: ‚Christian, ich mache gerade einen Social-Media-Post und komme nur auf neun Alben.'“ Der Blick auf Amazon klärte dann: es sind tatsächlich zehn Alben, von denen 2006 das erste erschien. In diesen 17 Jahren hat sich einiges getan in der Musikbranche, in der spanischsprachige Musik heute einen höheren Stellenwert einnimmt. So berichtete „Billboard“ im Januar, dass der Konsum lateinamerikanischer Alben in den USA zwischen 2020 und 2022 um 55,29 Prozent stieg.
Marquess: Neues Label, neue Energie
„Energía“, das zehnte Studioalbum von Marquess, erschien jüngst beim Telamo-Sublabel Energie. Auf der MusikWoche-Couch spricht die deutsche Popband über den Latin-Boom der letzten Jahre, Cultural Appropriation und Sexismus in spanischsprachiger Musik.





