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Listen To Berlin: Awards nimmt Gestalt an

Am 3. November 2026 zeichnet die Berlin Music Commission (BMC) im Kesselhaus der Kulturbrauerei mit den Listen To Berlin: Awards zum elften Mal Artists, Unternehmen, Initiativen und Persönlichkeiten aus, die Berlins Musik und Musikwirtschaft bewegen. Nun stehen Shortlist, Jury und Programm fest.

“Die Listen To Berlin: Awards sind für uns eine Bühne, um die Menschen sichtbar zu machen, die die Transformation der Berliner Musikszene voranbringen“, sagt Olaf „Gemse“ Kretschmar, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer Berlin Music Commission. „Menschen, die neue Wege gehen, Strukturen hinterfragen, Verantwortung übernehmen und mit ihren Ideen dafür sorgen, dass sich unser Ökosystem radikal für die Zukunft aufstellt. Das können Artists sein, aber genauso Clubs, journalistische Projekte, Initiativen oder Akteur*innen aus der Musikwirtschaft. Diese Vielfalt zeichnet Berlin aus. Und genau sie wollen wir mit den Awards sichtbar machen: die Ideen, den Mut und die Haltung, mit denen die Musikszene die Zukunft Berlins mitgestaltet.“

Beim Award für zukunftsorientiertes Wirtschaften stünden act aware, Elle & L’s Festival und Loft Concerts für unterschiedliche Wege, Musik wirtschaftlich, nachhaltig und verantwortungsvoll zu gestalten, heißt es aus Berlin. Der Award für Musikjournalismus und -Podcasts bringt mit Aida Baghernejad, den Berliner Schüler:innen hinter „Musikalische Stolpersteine“ und Sinem Kiliç unterschiedliche journalistische und junge Perspektiven zusammen.

Für den Rolf Budde Award für Haltung in der Musikwirtschaft sind Die Weiße Rose, Mariybu feat. Ebow und SO36 nominiert. DIe Projekte stehen für gesellschaftliche Verantwortung und eine offene Musikkultur. Mit DammyDaas, Min t und piya rücke der Listen To Berlin: Artist Award aktuelle künstlerische Positionen aus Berlin in den Mittelpunkt. Beim Listen To Berlin: Youth Award stünden Greif, Lina Marie und Paoline Magnus für die nächste Generation und drei eigenständige musikalische Handschriften.

Über die drei Branchenkategorien entscheidet eine unabhängige Awards-Jury. Sie vereint unterschiedliche Perspektiven aus Musik, Medien, Kultur und Musikwirtschaft. So sitzen in dem diesjährigen Gremium Bisseh Akamé (Universal Music), Juliane Fiedler (GVL), Gudrun Gut (Monika Enterprise), Olaf Kretschmar (Berlin Music Commission), Helge Krosch (Berliner Sparkasse), Moses Mawila (System Error/Kuratorium BMC), Kerstin Mayer (BV Pop/Kuratorium BMC), Maximilian Paproth (Budde Music) und Li Smilgies (Loud Society).

Für den Listen To Berlin: Artist Award und den Listen To Berlin: Youth Award bildet die Auswahl der Compilation-Jury 2026/27 die Grundlage. Sie hat aus 361 Einreichungen insgesamt 23 Tracks für die aktuelle Listen To Berlin: Compilation ausgewählt. Zur Compilation-Jury gehören Jean-Paul Mendelsohn (MW:M Club Festival/MfK), Leona Walter (Epic/Sony Music), Mona Rübsamen (FluxFM), Nadine Müller (Berlin Music Commission/Listen To Berlin), Pamela Owusu-Brenyah (Pop-Kultur Festival) und Peter Hayo (Perkypark Music).

Im Mittelpunkt des Abends steht die Verleihung der Listen To Berlin: Awards 2026. Dazu kommen Live-Auftritte, die unterschiedliche Generationen und Sounds der Berliner Musikszene auf die Bühne bringen sollen. Gebucht sind Jazzanova, DammyDaas, DeadHeadz und Paoline Magnus und Josi Miller.

Die Award-Show eröffnet die zentrale BMC-Woche im November. Mit Most Wanted: Music 2026 und der dritten Ausgabe des Listen To Berlin: Youth Festivals folgen zwei Formate, die sich der Zukunft des Musikökosystems widmen: von Innovation und neuen Geschäftsmodellen bis zu Nachwuchs, Talentförderung, Berufsorientierung und Zugang zur Branche.