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Köln macht c/o pop statt Messetrubel

Am 5. Dezember will die Kölner Musikszene ihre Pläne für die im Jahr 2004 Popkomm-lose Sommerzeit vorstellen. Wie schon jetzt zu erfahren war, soll das Konzept c/o pop heißen.

Am 5. Dezember will die Kölner Musikszene im Rahmen des Kulturwirtschaftstags NRW ihre Pläne für die im Jahr 2004 Popkomm-lose Sommerzeit vorstellen. Wie schon jetzt zu erfahren war, heißt das Konzept c/o pop. Laut dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ soll unter diesem Namen vom 6. bis zum 22. August 2004 ein Festival mit Musik, Vorträgen, Diskussionen, Ausstellungen, Installationen, Lesungen und Parties stattfinden. Ein Schwerpunkt soll dabei auf der elektronischen Musikszene Kölns liegen. Im so genannten Panoramahaus der Messe Köln wird zudem eine Business Area eingerichtet, die u.a. Vertretern von Plattenfirmen und Produzenten ein Forum für den Erfahrungsaustausch bieten soll. Initiiert wird c/o pop – Kürzel für Cologne On Pop – von Manfred Post, Referent für Popularmusik der Stadt Köln, Ralph Christoph, Leiter des Clubs 672, Norbert Oberhaus, Programmgestalter des Kölner Jazzhauses und dem freien Autoren Sebastian Taukus. „Wir haben jetzt die Chance, etwas anzubieten, was vielleicht sogar noch aufregender und neuer ist als die Popkomm, deren Besucherzahlen zuletzt doch rückläufig waren“, sagte Post dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Mit der Kompakt-Nacht im Club 672 und im Stadtgarten sollte sich unter dem neuen Konzept zumindest eine der in den vergangenen Jahren erfolgreichsten Veranstaltungen aus dem Messerahmen auch ins neue Jahr retten lassen.