Die französische Justiz ermittelt beim französisch-amerikanischen Mischkonzern Vivendi Universal (VU) wegen des Verdachts „fehlerhafter oder trügerischer Finanzdaten“. Nach einer Anzeige von Kleinaktionären, die den zurückgetretenen VU-Chef Jean-Marie Messier ins Visier genommen hatten, wird die Staatsanwaltschaft nun die Bilanzen der Jahre 2000 und 2001 überprüfen sowie die Frage, ob der Konzern falsche oder täuschende Informationen über die Aussichten für 2001 und 2002 veröffentlichte. Sollte es zu einem Gerichtsverfahren kommen, wird die Anlegervereinigung Association des Petits Porteurs Actifs (APPAC) als Nebenklägerin auftreten. Eine Stellungnahme zu den Ermittlungen von Vivendi gab es nicht. Olivier Metzner, Anwalt von Jean-Marie Messier, wies die Vorwürfe möglicher Bilanzfälschung zurück und betonte zudem, dass sich die Exaktheit der Bilanzen anhand der Ermittlungen zeigen würde. Auch die finanziellen Informationen des Konzern seien „vollständig und transparent“ gewesen.
Justiz ermittelt bei VU wegen Bilanzfälschung
Die französische Justiz ermittelt beim französisch-amerikanischen Mischkonzern Vivendi Universal (VU) wegen des Verdachts „fehlerhafter oder trügerischer Finanzdaten“.





