“Die Konzentration im Handel setzt sich fort“, bilanziert Wolfgang Geisel, Geschäftsführer der PhonoNet Gesellschaft für Handelsdienstleistungen. Die Anzahl der an PhonoNet angeschlossenen Händler ging im Jahr 2001 von 595 zu Jahresbeginn auf 540 zum 31. Dezember zurück. Handelskonzerne, Großhändler oder Rackjobber zählen in dieser Statistik jeweils nur als ein Teilnehmer, obwohl sie eine Vielzahl von Outlets vertreten. Die Anzahl der Handelsanschlüsse ist nun bereits seit 1996 rückläufig. Damals nahmen noch 698 Handelspartner an PhonoNet teil. Die nun 540 Anschlüsse repräsentieren laut Geisel rund 2750 Outlets. Dieser Wert blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert.
Zuwächse verzeichnet PhonoNet dagegen weiterhin im Bereich der angeschlossenen Hersteller: Nachdem im Jahr 2000 mit 90 Teilnehmern ein deutliches Plus zu erkennen war, meldet der Hamburger Dienstleister mit 140 Anschlüssen zum Jahresende 2001 einen weiteren Sprung. Laut Geisel sei dieser Wert von Januar bis April 2002 auf 155 Industrieteilnehmer gestiegen. Auch bei den abgewickelten Bestellungen melden die Hamburger Zuwächse: „PhonoNet hat im Jahr 2001 rund 20 Prozent mehr Mengen bewegt als im Jahr 2000“, meint Geisel. Unter anderem stieg die Zahl der Auftragspositionen von rund 16,1 Millionen auf nunmehr 18,47 Millionen.
Großen Anklang erzielte das PhonoNet-Team auch mit dem Soundserver: Im Jahr 2001 wurde das System für rund 34 Millionen Streams genutzt, darunter knapp 30 Millionen über den RealPlayer und den Windows-Media-Player, weitere gut vier Millionen als MP3-Streams. Die Zahl der gestreamten Videosequenzen lag dagegen unter 100.000. „Für das Jahr 2002 erwarten wir, dass sich die von PhonoNet bewegten Mengen auf dem erreichten hohen Niveau stabilisieren“, prognostiziert Geisel.






