Die Verkaufsgeschwindigkeit des iTunes Music Store hat sich im letzten Monat wieder deutlich erhöht. Zuletzt setzten die 15 Filialen durchschnittlich 1,85 Mio. Songs pro Tag ab. Seit dem Erreichen der Verkaufszahl von 350 Mio. Titeln bis zur Marke von nun über 400 Mio. Songs vergingen lediglich 27 Tage. Zusammen mit den vier neuen Shops in Europa dürfte Apple die nächsten Rekorde schneller erreichen. Die erste halbe Milliarde könnte der Downloadshop also bereits Ende Juni voll machen.
Obwohl der iTunes Music Store inzwischen schon zwei Jahre lang am Netz ist, ist der Absatz der letzten Monate besonders bemerkenswert: Die rund 180 Mio. Songs, die Apple seit Jahresanfang verkauft hat, entsprechen 45 Prozent des bisherigen Gesamtabsatzes. Das ergibt einen Wochenschnitt von rund zehn Mio. Downloads. Damit ist Apple auf Kurs, um innerhalb des Jahres 2005 mehr als eine halbe Mrd. Titel zu verkaufen. Durch die wachsende Zahl der im Markt befindlichen iPods und der stetig steigenden potenziellen Kundenschar, die in den mittlerweile 19 Filialen einkaufen kann, enteilt Apple der Konkurrenz immer weiter.
Inzwischen scheint auch klar, dass Apple auch jenseits der Euro-Zone an seinem gewohnten Preismodell festhalten wird: In der Schweiz kostet ein iTunes-Download 1,50 Franken, umgerechnet 0,97 Euro. Alben können die Eidgenossen für 13,50 bis 15 Franken (8,73 bis 9,70 Euro) kaufen. Ähnlich auch das Bild in den drei neuen skandinavischen Shops: Acht dänische Kronen pro Song entsprechen 1,07 Euro, acht norwegische Kronen sind 0,99 Euro und neun schwedische Kronen sind 0,98 Euro wert. Als nächste Etappen sind iTunes Stores in Australien und Japan vorgesehen.





