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Impala-Klage könnte Fusionitis bremsen

Die Bearbeitung der Klage der Impala vor dem EU-Gerichtshof gegen die Fusion von Sony Music und BMG kann ein bis zwei Jahre dauern. Beobachter sehen deshalb vor allem einen Sekundärnutzen in der Einschaltung der Rechtsmittel: das Verhindern eines weiteren Major-Mergers.

Die Bearbeitung der Klage der Impala vor dem EU-Gerichtshof gegen die Fusion von Sony Music und BMG kann ein bis zwei Jahre dauern. Beobachter sehen deshalb vor allem einen Sekundärnutzen in der Einschaltung der Rechtsmittel: das Verhindern eines weiteren Major-Mergers, zum Beispiel von EMI und Warner Music. Vordergründig ginge es den Impala-Mitgliedern natürlich um die Anfechtung der Fusionsgenehmigung, so die Insider. Aber eigentlich wüssten alle Beteiligten, dass sich angesichts des langen Rechtsweges der Zusammenschluss, der gerade auf Hochtouren vollzogen wird, wohl kaum noch rückgängig machen lässt.

Rechtsexperten weisen gegenüber dem US-Fachblatt „Billboard“ stattdessen darauf hin, dass die EU-Kommission während der Prüfung der Impala-Klage kaum einen weiteren Zusammenschluss genehmigen können wird. Bei Sony BMG sieht man das Thema offenbar etwas gelassener: „Wir sind zuversichtlich, dass das Gericht die Fusionsgenehmigung bestätigen wird“, so das Unternehmen in einer offiziellen Stellungnahme.

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