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IFPI-Report: Legale Musikangebote erreichen den Mainstream

Die legalen Musikangebote im Internet haben die Schwelle zum Massenmarkt überschritten. Zu diesem Schluss kommt die IFPI in ihrem „Digital Music Report 2005“. Auch Phonoverbandschef Gerd Gebhardt sieht das Musikgeschäft über das Internet zunehmend etabliert.

Die legalen Musikangebote im Internet haben die Schwelle zum Massenmarkt überschritten. Zu diesem Schluss kommt die IFPI in ihrem „Digital Music Report 2005“. Während den Nutzern im Vorjahr weltweit nur 50 legale Onlinedienste zur Verfügung standen, vervierfachte sich die Zahl der Anbieter im Jahr 2004 auf 230. Das Repertoireangebot im Internet stieg ebenso: Innerhalb von zwölf Monaten verdoppelte sich die Zahl der Tracks auf eine Mio. Lieder.

Zu dem größeren Angebot im Internet kommt das wachsende Unrechtsbewusstsein der Nutzer in Zusammenhang mit Tauschbörsen. Eine wachsende Zahl von Konsumenten kenne legale Musikdienste und sei bereit, für Musik im Internet zu zahlen. Nach Einschätzung der IFPI zeigen hier die Aktivitäten der Musikwirtschaft zur Bekämpfung der Internetpiraterie Wirkung: „Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass unsere Strategie aufgeht“, betont Verbändechef Gerd Gebhardt. „Indem wir illegale Musikangebote mit allen rechtlichen Mitteln eindämmen, etabliert sich der legale Musikmarkt im Internet. Der größte Teil der Bevölkerung hat Verständnis für das Vorgehen der Rechteinhaber.“ Dies weise eine GfK-Studie nach: Demnach sehen 66 Prozent der Befragten in Deutschland die Rechtsverfahren gegen P2P-Anbieter als abschreckend und damit als wirksames Mittel gegen die Musikpiraterie an. Zudem rangieren Österreich mit 78 Prozent und Deutschland mit 75 Prozent europaweit an der Spitze der Länder, deren Bürger um die potenziell illegalen Angebote in Tauschbörsen wissen.

Einen ausführlicheren Bericht zum „Digital Music Report 2005“ der IFPI finden Sie in unserem Themenfeature.

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