Recorded & Publishing

IDKV-Versammlung diskutiert über Sponsoring

Die Diskussion über „Wege zur Allianz der Verbände der Musikwirtschaft“ war einer der Schwerpunkte, mit dem sich die Mitglieder des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft (IDKV) auf ihrer Versammlung befassten.

Das Thema der lebhaft geführten Abschlussveranstaltung war „Industrie goes Entertainment – Sponsoring von Künstlern und Konzerten in Zeiten wirtschaftlicher Flaute“. Dabei kamen die Teilnehmer zu dem Ergebnis, dass sich die Künstlerseite bei der Akquise von Sponsoringdeals konkreter auf die Erwartungshaltung der Industrie einstellen und vorbereiten müsse. „Analysieren Sie die genaue Zielgruppe Ihres Künstlers“, forderte Kai Burghard von der Agentur Sponsorcom von den Künstler-Vertretern. Gregor Zielinsky, Artist Ralations Manager Sennheiser Electronics, regte an, genauer zwischen Sponsoren zu trennen, die ausschließlich Sachleistungen gewähren und solchen, die zu finanziellen Leistungen bereit seien. Als Vertreterin der VW-Sound-Foundation appellierte Birgit Ziesche an die Kreativität der Künstler: „Unterbreiten Sie uns konkrete Vorschläge bezüglich der Form der Zusammenarbeit und dessen, was wir von ihr erwarten können.“ Lediglich mit dem Logo auf Plakat oder Eintrittskarte vertreten zu sein, sei für die Firmen nicht interessant, so Ziesche.

Der IDKV will die Diskussion zu dem Thema fortsetzen. Wertvolle Informationen erhielten die versammelten Veranstalter von Frank Loges von der Wirtschaftsberatung Rödl & Partner. Er gab angesichts von Basel II und Rating-Bestimmungen Tipps für Kreditgespräche mit Banken. Außerdem präsentierte eBay seine Online-Plattform als Forum für den Ticket-Verkauf. Eine Ausstellung, bei der Unternehmen Produkte für die Veranstaltungsbranche präsentierten, rundete das Branchenmeeting ab.