Mit einem Umsatz von 16,5 Mio. Euro belegt der Münchner Hörverlag unangefochten die Spitzenposition unter den deutschen Hörbuchverlagen. Zudem konnte der Verlag im Jahresvergleich von 2003 auf 2004 eine Umsatzsteigerung von 25 Prozent verzeichnen. Dies meldete das „Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel“ in seiner aktuellen Ausgabe. Mit „Otherland“ von Tad Williams veröffentlichte der Hörverlag zudem im vergangenen Jahr eine der aufwändigsten Hörspielproduktionen auf dem deutschen Markt. Das vom Hessischen Rundfunk vertonte Fantasy-Epos umfasst 250 Stimmen und dauert ganze 24 Stunden.
In den vom Börsenblatt veröffentlichten Top Ten der Hörbuchverlage folgen auf Position zwei Random House Audio mit einem Umsatz von rund sieben Mio. Euro und einem Umsatzwachstum von 23 Prozent sowie auf Position drei der Jumbo Verlag mit 4,64 Mio. Umsatz und einem Wachstum von 13,3 Prozent.
Auf den Plätzen vier bis zehn folgen laut „Börsenblatt“ Lübbe Audio (4,6 Mio./plus 76,9 Prozent), Der Audio Verlag (3,3 Mio./plus 73 Prozent), Deutsche Grammophon (rund drei Mio., ohne DG junior/plus zehn Prozent), Steinbach sprechende Bücher (2,6 Mio./plus 30 Prozent), Patmos (2,1 Mio./keine Umsatzsteigerung), Hoffmann und Campe (1,7 Mio./13,3 Prozent) und Lido/Eichborn (1,45 Mio./plus 23 Prozent).





