Die britische Handelsgruppe HMV schloss die ersten sechs Monate ihres laufenden Geschäftsjahres mit Umsatzzuwächsen ab: Bis zum 23. Oktober 2004 stiegen die Umsätze um 3,6 Prozent auf 760,2 Mio. Pfund oder umgerechnet eine Mrd. Euro. Flächenbereinigt lag das Umsatzplus bei nur noch 1,9 Prozent. Im ersten Geschäftshalbjahr verbuchte HMV bei einem Gewinn vor Steuer in Höhe von 13,3 Mio. Pfund ein Plus von 23,3 Prozent zum Vorjahreszeitraum.
Auch die Weihnachtszeit sei nach einer anfänglichen Flaute erfolgreich verlaufen. So verbuchte die Gruppe, zu der neben den HMV-Geschäften auch die Buchhandelskette Waterstone zählt, in Großbritannien und Irland in den fünf Wochen bis zum 8. Januar 2005 ein Umsatzplus von zwölf Prozent; flächenbereinigt lag das Plus von 4,3 Prozent. In Kanada verbuchte HMV zu Weihnachten ein Umsatzplus von 21,6 und in Asien von 2,7 Prozent.
Trotz der stabilen Saisonbilanz wagte HMV-CEO Alan Giles nur einen vorsichtigen Ausblick auf die Bilanz des laufenden Geschäftsjahres: Man sei zuversichtlich, trotz des eher verhaltenen Konsumklimas die selbst gesteckten Ziele erreichen zu können, meinte der HMV-Chef. Britische Branchenexperten hatten zuvor eher ernüchternde Zahlen von HMV erwartet, gerüchteweise war sogar von einer bevorstehenden Gewinnwarnung zu hören.






