Im Visier hat Krogmann vor allem das Downloadangebot von Musicload, das zunehmend Tracks enthalte, die über den Onlineshop rund 14 Tage vor dem Erscheinen des physischen Tonträgers erhältlich sind. „Dadurch lernt der Verbraucher, dass er das Produkt über das Internet früher erhalten kann,“ klagt Krogmann und moniert: „Der Handel erleidet durch die spätere Veröffentlichung des physischen Produkts nicht nur einen Umsatzverlust“, auch das Image werde ernsthaft geschädigt. Der HAMM fordert daher die Gleichbehandlung beider Vertriebskanäle und einen „gleichzeitigen Zugang zu Neuheiten“.
HAMM stellt Charts-Plätze 50 bis 100 in Frage
Geschäftsführerin Nina Krogmann vom Handelsverband Musik und Medien (HAMM) kritisiert Vorabveröffentlichungen im digitalen Vertrieb. Dem stationären Handel drohe ein gravierender Imageverlust.






