Recorded & Publishing

GEMA-Jury von Musikautor*innenpreis steht fest

Wer am 4. März 2027 den Deutschen Musikautor*innenpreis der GEMA erhält, entscheidet eine siebenköpfige Jury, deren Mitgliedern je ein Fachgebiet zugeteilt ist. Mit dabei sind neben Annette Focks und Daniel Flamm auch Luise Volkmann, Annette Schlünz, Johannes Boris Borowski, Suli Puschban und Fayan.

Am 4. März 2027 steht das Hotel Ritz-Carlton in Berlin ganz im Zeichen deutscher Songschreiber:innen. Bereits zum 18. Mal verleiht die GEMA ihren Musikautor*innenpreis in zwölf Kategorien. Die verantwortliche siebenköpfige Jury nimmt nun ihre Arbeit auf und entscheidet über die Gewinner:innen.

Wie in jedem Jahr verleiht die GEMA neben den sich jährlich ändernden Genre-Rubriken die übergreifenden Preise für Nachwuchs in den Kategorien „Populäre Musik“ und „Zeitgenössische Kunstmusik“ sowie den „Lebenswerk“-Preis, die Auszeichnung für das „Erfolgreichste Werk 2026“ sowie den Sonderpreis für „Inspiration“.

Darüber hinaus hat jedes der sieben Jurymitglieder seinen oder ihren eigenen Fachbereich, in denen sie jeweils über die Gewinner:in entscheiden: Annette Focks (Komposition Audiovisuelle Medien), Luise Volkmann (Komposition Jazz/Crossover), Daniel Flamm (Komposition Rock/Pop), Annette Schlünz (Komposition Vokalsymphonik), Johannes Boris Borowski (Komposition Kammermusik Experimentell), Suli Puschban (Text Kindermusik) und Fayan (Text Hip-Hop). Annette Focks und Daniel Flamm wurden zu Sprecher:innen des Gremiums gewählt.

„Musik beginnt in der Stille. Komponieren heißt, den leeren Raum mit Klang zu füllen – oder die Stille selbst zum Klingen zu bringen“, betont Annette Focks. „Doch diese Kunst entsteht nie aus dem Nichts; sie ist tief in der DNA der Urheber verwurzelt. Aus Studium, Reflexion und dem Mut zum Experiment entfaltet sich Schritt für Schritt eine neue Welt, die Bilder formt, Emotionen entfesselt und Geschichten hörbar macht. Wenn meisterhaftes Handwerk mit einer unverwechselbaren, eigenen Stimme verschmilzt, entsteht etwas zutiefst Berührendes: Kunst, die im wahrsten Sinne preiswürdig ist.“

Daniel Flamm ergänzt: „Als Songwriter beschäftigen wir uns fast jeden Tag mit etwas, das sich eigentlich nicht erklären lässt: Magie. Wir versuchen, unsere Antennen offen zu halten für diese besonderen Melodien, Kompositionen und Worte, die Menschen genau dort berühren, wo sie gerade im Leben stehen. Und die sie in manchen Fällen ein Leben lang begleiten. Dabei geht es um eine besondere Balance zwischen Inspiration und Kontinuität. Denn die eigentliche Kunst besteht nicht darin, einmal inspiriert zu sein, sondern ‚jeden Samstag wieder auf dem Platz zu stehen’ und offen für das Besondere zu bleiben.“

Flamm weiter: „Man kann Inspiration nicht erzwingen, aber man kann lernen, ihr immer wieder zu begegnen und Raum zu geben. Auf diese Magie freuen wir uns auch als Jury des Deutschen Musikautor*innenpreises und auf die Menschen, die sie in ihrer Musik zum Ausdruck bringen.“