Die US-Wettbewerbshüter der Federal Trade Commission haben keine Einwände gegen die Fusion von Sony Music und BMG. Damit ist der Weg für den Merger kartellrechtlich frei. Kommissionsmitglied Mozelle W. Thompson spricht in einem Statement zwar von einer „schwierigen Entscheidung“, allerdings habe die Behörde keine hinreichenden Beweise für mögliche kartellrechtliche Probleme gefunden. Ein Aspekt der Untersuchungen seien etwa die den Majors in den USA zur Last gelegten MAP-Programme gewesen, bei denen Plattenfirmen dem Handel Werbekostenzuschüsse nur ab einer bestimmten Preisgrenze gewährten. Inzwischen sei allerdings auch sie davon überzeugt, dass der Handel stark genug sei, Versuche der Majors zu unterbinden, ihre marktbeherrschende Stellung auszuspielen. Während der Bertelsmann-Konzern zunächst nur das grüne Licht aus den USA bestätigt, freut sich Sony-Musikchef Andrew Lack bereits darauf, „ein dynamisches Unternehmen aufzubauen, dass sich den Bedürfnissen der Künstler widmen und das Leben der Musikfans in aller Welt bereichern soll“.
FTC segnet Sony BMG ab
Die US-Wettbewerbshüter der Federal Trade Commission haben keine Einwände gegen die Fusion von Sony Music und BMG. Damit ist der Weg für den Merger kartellrechtlich frei.






