Rund 300 Musikschaffende hatten sich am 2. Juli vor dem Pariser Kulturministerium versammelt, um gegen die geplanten Massenentlassungen in der Musikbranche zu protestieren. Für die massiven Probleme der Branche wird vor allem die Internet-Piraterie verantwortlich gemacht. Branchenkenner erwarten, dass von den rund 5000 in der Musikbranche beschäftigten Franzosen etwa 1000 gehen sollen. Die Musikverkaufszahlen fielen in Frankreich in diesem Jahr um 20 und bereits im letzen Jahr um 15 Prozent – vor allem wegen illegaler Downloads, wie Branchenvertreter meinen. Frankreichs Kulturminister Donnedieu de Vabres hatte bereits mehrmals zugesichert, härter gegen Piraten vorzugehen und eine neue Strategie der „Prävention, Verfolgung und Kommunikation“ zu entwickeln. Mitglieder französischer Verbände machen indes auch die Plattenfirmen selbst für die Misere verantwortlich. So sei viel zu langsam auf das Internet und seine Möglichkeiten und Risiken reagiert worden. An dem Streik beteiligten sich neben Mitarbeitern der Majors auch Angestellte diverser kleinerer Labels.
Französische Musikbranche streikt gegen Massenentlassungen
Rund 300 Musikschaffende hatten sich am 2. Juli vor dem Pariser Kulturministerium versammelt, um gegen die geplanten Massenentlassungen in der Musikbranche zu protestieren. Für die massiven Probleme der Branche wird vor allem die Internet-Piraterie verantwortlich gemacht.





