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Experten sehen Downloads vor Abos

Wenn es nach den Marktforschern von Parks Associates und zahlreichen amerikanischen Medien geht, dann hat das tragbare Downloadabo à la Napster To Go auf absehbare Zeit keine große Zukunft.

Wenn es nach den Marktforschern von Parks Associates und zahlreichen amerikanischen Medien geht, dann hat das tragbare Downloadabo à la Napster To Go auf absehbare Zeit keine große Zukunft. Von allen Besitzern eines digitalen Players, die Parks Associates (PA) in 13 Ländern befragt hatte, wollen lediglich acht Prozent die neuen tragbaren Musikabonnements nutzen. Dagegen gaben 40 Prozent an, Songs individuell bei einem Downloadshop kaufen zu wollen.

John Barrett, Director of Research bei PA, kommt zu dem Schluss, dass der Markt noch viel Zeit benötigen werde, um den Subskriptionsdiensten zum Durchbruch zu verhelfen. „Gegenwärtig sind sich die Konsumenten entweder noch nicht völlig darüber im Klaren, welchen Gegenwert diese ‚All you can eat‘-Angebote bieten, oder sie wollen sie einfach nicht“, so Barrett.

Diese Einschätzung deckt sich mit dem Grundtenor, der sich seit einigen Tagen in den amerikanischen Medien widerspiegelt: Das tragbare Napster-Abo sei eine Mogelpackung, finden die meisten ernst zu nehmenden Technologieexperten. Die Musterrechnung, die Napster unter dem Slogan „Do The Math“ (etwa „Rechnen Sie selbst nach“) in seiner Kampagne aufstellt, gehe nicht auf. Um einen 40GB-iPod mit Songs aus dem iTunes Music Store zu füllen, müsse man 10.000 Dollar ausgeben – rechnen die Marketingexperten von Napster vor. Bei Napster To Go hingegen bekämen Kunden die gleiche Menge an Musik für 15 Dollar monatlich. Was die Kritiker jedoch daran stört: Sobald man das Abo kündigt, verschwinden alle Songs unwiederbringlich vom Digitalplayer.

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