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EU soll Apples iTunes-Preise prüfen

Apple muss sich künftig vor der EU-Kommission verantworten. Das Office of Fair Trading hat eine Beschwerde von britischen Verbraucherschützern nach Brüssel weitergeleitet. Nun sollen die Wettbewerbshüter der EU klären, ob Apple die Briten im iTunes Music Store über den Tisch zieht.

Apple muss sich künftig vor der EU-Kommission verantworten. Das Office of Fair Trading (OFT) hat eine Beschwerde von britischen Verbraucherschützern nach Brüssel weitergeleitet. Nun sollen die Wettbewerbshüter der EU klären, ob Apple die Briten im iTunes Music Store über den Tisch zieht. Mitte September hatte die Organisation Which? – einst als Consumers‘ Association bekannt – moniert, die Tatsache, dass Apple in seiner britischen iTunes-Filiale 79 Pence (1,14 Euro) und in den restlichen europäischen Shops nur 99 Cents pro Song veranschlagt, benachteilige die Kunden im Königreich. Zudem bleibe Briten der Zugang in die anderen Shops verwehrt.

Laut OFT sei die EU-Kommission für Beschwerden dieser Art zuständig, schließlich handle es sich hierbei um ein wettbewerbsrechtliches Problem, das auf Europaebene zu klären sei. Which? begrüßte die Entscheidung des OFT: „Wir setzen uns für einen unbeschränkten Handel von Gütern und Dienstleistungen in Europa ein, und wir werden uns jede Firma vornehmen, die versucht, sich ihren Markt zurechtzuzimmern“, sagte Phil Evans von Which?.

Die EU-Kommission überprüft derzeit auch die Regelung für die Berechnung von Tantiemen, die durch den Verkauf von Downloads in Europa anfallen.

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