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EU-Kommission plant verschärfte Prüfung der Sony-BMG-Fusion

Die Konsolidierungseffekte der geplanten Fusion von Sony Music und BMG könnten noch länger auf sich warten lassen. Die Wettbewernshüter der EU wollen sich den Zusammenschluss offenbar genauer ansehen.

Die Konsolidierungseffekte der geplanten Fusion von Sony Music und BMG könnten noch länger auf sich warten lassen. Die Wettbewernshüter der EU wollen sich den Zusammenschluss offenbar genauer ansehen. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, könnte eine Entscheidung der EU-Kommission bezüglich der Fusion erst Mitte Juni fallen. Die beiden Konzerne müssten sich auf ein „sehr intensives Prüfverfahren einstellen“, heißt es aus dem Umfeld von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti. Die Bedenken des Independent-Verbands Impala und der beiden Major-Mitbewerber Universal und EMI scheinen in Brüssel Eindruck gemacht zu haben. Bei Sony Music gibt sich ein Sprecher jedoch zuversichtlich: „Wir glauben nicht, dass die Fusion mit BMG in eine wettbewerbsgefährdende Situation führt.“ Bei der EU wisse man, dass sich der Markt in den letzten Jahren drastisch verändert hat. Nicht zuletzt deshalb räumten Mitarbeiter von Mario Monti ein: „Wir haben es hier mit einer Notfusion zu tun.“ Bis zum 12. Februar muss Montis Team entschieden haben, ob es zu einer vertieften Prüfung kommt.

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