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Endgültiges Aus für Loveparade?

Weil immer noch Gelder fehlen, die Vorbereitungszeit knapp wird und auch Kooperationspartner wie die Deutsche Bahn auf eine Entscheidung drängen, ist die Absage der Loveparade 2004 wohl nicht mehr zu verhindern.

Weil immer noch Gelder fehlen, die Vorbereitungszeit knapp wird und auch Kooperationspartner wie die Deutsche Bahn auf eine Entscheidung drängen, ist die Absage der Loveparade 2004 wohl nicht mehr zu verhindern. Zwar fanden sich inzwischen mit Hilfe des Berliner Senats internationale Sponsoren, aber noch immer klafft eine Lücke von rund einer halben Mio. Euro in der Finanzierung. Berlins Regierender Bürgermeister, Klaus Wowereit, zeigte für das Vorgehen der Loveparade Berlin GmbH, dem Veranstalter des Techno-Umzugs, kein Verständnis und erklärte im Abgeordnetenhaus, er könne nicht begreifen, wieso die Veranstalter diese guten Vorgaben nicht erfolgreich umsetzen konnten. Nach wie vor will sich der Senat selbst jedoch nicht an der Finanzierung beteiligen. Durch den nun eingetretenen Zeitdruck – es verbleiben noch zwei Monate bis zum geplanten Termin am 10. Juli – könnte die Veranstaltung sogar noch teurer werden. Fabian Lenz, Geschäftsführer der Loveparade Berlin GmbH, räumte ein: „Wir haben bisher trotz der Sponsoren keine Lösung finden können.“ Zudem hat der langjährige Kooperationspartner der Loveparade, die Deutsche Bahn, ein Ultimatum gestellt, das am kommenden Montag, den 17. Mai ausläuft. Bis dahin will die Bahn eine definitive Zu- oder Absage der Veranstalter, da die Bahn den Einsatz von 70 Sonderzügen rechtzeitig planen müsse.