Statt einen Festakt zu gestalten, schreibt das Team von President & CEO Peter Ende jetzt einen Wettbewerb für Songwriter aus. „Wir feiern nicht, sondern tun einfach, wofür wir da sind und wollen neue Songwritertalente entdecken“, gibt Ende im Gespräch mit musikwoche.de die Richtung vor. Der Wettbewerb trägt den Titel „Songwritercontest 2003″ und ist auf Berlin beschränkt. EMI Music Publishing Germany wurde in Berlin gegründet, und so haben wir uns entschlossen, quasi in der ‚Geburtsstadt‘ aktiv zu werden“, erklärt Ende.
Bis zum 12. Juli können Berliner Talente drei ihrer besten Songs an EMI schicken, die Endauswahl der Lieder nimmt eine prominent besetzte Jury vor, die unter anderem aus Songwriter und Produzent Michel van Dyke, Frank Bornemann (Inhaber Horus Sound Studio), Produzent und Home-Studios-Chef Franz Plasa und den EMI-Music-Publishing-Mitarbeitern Andreas Kiel und Bahar Tozman besteht. Die zehn Siegersongs werden dann noch einmal produziert, auf CD gepresst und den Plattenfirmen angeboten. Der Managing Director will gegen das „künstlerorientierte Denken“ wirken und Songwritern eine Lanze brechen. „Der Song macht den Sänger und nicht umgekehrt.
Das muss rein in die Köpfe der A&R-Manager“, meint er. Und Bahar Tozman, A&R Manageress im Berliner Büro von EMI Music Publishing, ergänzt: „Ich sehe den Wettbewerb auch als Aufklärungsarbeit über die Bedeutung von Songwritern in der Musiklandschaft.“ Ende und Tozman können sich gut vorstellen, dass der Wettbewerb bundesweit wiederholt wird, ebenso denkbar seien Workshops für Songwriter. Den Songwritercontest 2003 flankiert eine umfangreiche Funk- und Printkampagne, für die die Berliner Promotionagentur MMK verantwortlich zeichnet. Unter anderem wurden 40.000 Flyer und Poster gedruckt, die in Berliner Musikschulen, Musikgeschäften und Studios verteilt werden.






