Recorded & Publishing

EMI-Manager sollen geringere Abfindungen erhalten

Die EMI Group reagiert auf Kritik von Aktionärsvertreter an großzügigen Abfindungsregelungen des Konzerns und senkt die Abfindunsgvereinbarungen mit zwei Top-Managern.

Die EMI Group reagierte am 15. April auf die heftige und langanhaltende Kritik, die Aktionärsvertreter an den in ihren Augen zu großzügigen Abfindungsregelungen des Konzerns übten: Zumindest die Verträge von Chairman Eric Nicoli und Finanzchef Roger Faxon will EMI demnach ändern. Bislang sahen die Kontrakte Abfindungen in Höhe zweier Jahresgehälter vor, sollten die Manager etwa im Zuge eines Besitzerwechsels ihre Jobs bei EMI verlieren. Künftig soll es nur noch ein Jahresgehalt sein. Die National Association of Pension Funds (NAPF), die schon beim Ausscheiden Ken Berrys über dessen Abfindung klagte, begrüßte diese Entscheidung. Die NAPF hatte die hohe Summe angesichts des Einbruchs der EMI-Papiere als eine Belohnung für Verfehlungen bezeichnet. Allerdings bleiben die Verträge von Alain Levy, Chairman & CEO EMI Recorded Music, und Verlagschef Martin Bandier von der neuen Regelung ausgenommen.

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