Die EMI Group kann sich über die Marktführerschaft seiner Publishing-Sparte in Großbritannien freuen, die Aktie fällt aber als Reaktion auf die . Zwar gab der Kurs von EMI gestern an der Londoner Börse nur um 1,5 Pence auf 125 Pence nach. Kenner des Börsengeschäfts wie die Investment-Bank Lehman Brothers weisen aber darauf hin, dass ein tatsächliches Zusammengehen der beiden Konkurrenten, das den bisherigen Fusionskandidaten EMI außen vor ließe, einen starken Wertverlust der EMI-Aktie zur Folge haben könnte. Die Analysten von ABN Amro ordnen das EMI-Papier bereits jetzt als Aktie ein, von der sich die Besitzer schnell trennen sollten. Dabei kann EMI in Großbritannien glänzende Quartalszahlen vorweisen. Nachdem die Company bereits den Albummarkt mit einem Anteil von 24,7 Prozent anführt, liegt auch EMI Music Publishing mit 22,6 Prozent Marktanteil an der Spitze der Vierteljahreswertung der Verlage. Es folgt der Verlagsarm von BMG, der nach der Akquise von Zomba mit 18,4 Prozent einen Sprung von Platz vier auf zwei macht. Universal Publishing ist Dritter mit 15,8 Prozent vor Warner Chappell mit 14,2 Prozent.
EMI-Kurs leidet unter Fusionsgerüchten
EMI kann sich über die Marktführerschaft seiner Publishing-Sparte in Großbritannien freuen, die Aktie fällt aber als Reaktion auf die Fusionsgerüchte AOL Time Warner/Bertelsmann.






