Erneut ranken sich Fusionsgerüchte um die EMI Group. Allerdings wird der Konzern diesmal nicht als Übernahmekandidat gehandelt, sondern als potenzieller Käufer der Warner Music Group (WMG). Das berichtet zumindest die „New York Post“ in ihrer Online-Ausgabe. EMI-Sprecherin Amanda Conroy erklärte auf Nachfrage von musikwoche.de, dass der Konzern solche Spekulationen wie üblich nicht kommentiert. Laut „Post“ sollen sich beide Unternehmen aber in einer frühen Gesprächsphase befinden. Nach Analystenmeinung müsste EMI rund 3,5 Milliarden Dollar aufbringen, um die WMG übernehmen zu können. Für AOL Time Warner könnte ein Verkauf des Musikgeschäfts vor allem vor dem Hintergrund der den Konzern drückenden Schuldenlast in Höhe von rund 26 Milliarden Dollar interessant sein. Mit Bezug auf nicht genannte Quellen betont die „Post“ jedoch, dass der Zeitpunkt für den Verkauf vor dem Hintergrund der derzeitigen Branchenkrise schlecht gewählt sei. Das Blatt zitiert einen Brancheninsider mit den Worten: „Warum sollte jemand einen Unternehmensteil verkaufen, dessen Wert derzeit vermutlich seinen Tiefststand erreicht hat? Verzweifelte Leute machen jedoch manchmal verzweifelte Dinge.“
EMI am Kauf von Warner interessiert?
Erneut ranken sich Fusionsgerüchte um die EMI Group. Allerdings wird der Konzern diesmal nicht als Übernahmekandidat gehandelt, sondern als potenzieller Käufer der Warner Music Group.





