Die edel music AG erzielte in den ersten sechs Monaten ihres laufenden Geschäftsjahres bis Ende März 2007 bei Umsätzen von 71,7 Millionen Euro ein Minus von vier Prozent. Deutlicher fielen die Abschläge beim Ergebnis aus: Das Ebitda sank von 9,6 Millionen Euro im Vergleichszeitraum um 22 Prozent auf 7,5 Millionen Euro, das Ebit ging von 6,3 Millionen Euro auf 3,8 Millionen Euro zurück und das Ergebnis vor Steuern (Ebt) fiel laut Konzernangaben von 5,6 Millionen Euro um 48 Prozent auf 2,9 Millionen Euro. Der Halbjahresüberschuss zum 31. März betrug 1,5 Millionen Euro, zwölf Monate zuvor fiel noch ein Überschuss von 3,3 Millionen Euro an.
Dennoch halte edel daran fest, die Zielmärkte für das Unternehmen mit neuen Produktgruppen aus dem gesamten Entertainmentmarkt zu erweitern, heißt es aus Hamburg. Um die Krise des Tonträgergeschäfts dauerhaft zu kompensieren, habe das Unternehmen kürzlich mit dem Einstieg ins Buch- und Verlagsgeschäft begonnen. Laut Konzernchef Michael Haentjes sei der Einstieg ins Buchgeschäft durch die Übernahme des Moewig-Verlages „gelungen“. Weitere Investitionen seien geplant.
In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe edel 2,1 Millionen Euro investiert, der operative Cashflow betrug 7,7 Millionen Euro – im Vorjahr waren es 8,8 Millionen Euro. Laut Konzernbilanz verfügt edel über liquide Mittel von 17 Millionen Euro, zudem wuchs das Eigenkapital von 38 auf 48 Millionen Euro. Weitere Details zum Halbjahresabschluss will Konzernchef Michael Haentjes auf der edel-Hauptversammlung am 22. Mai in Hamburg vorstellen.







