Die 15. Verleihung des Echo am 12. März im Berliner Estrel Convention Center hatte ihre Höhepunkte, aber auch ihre Schwächen. Während Auftritte von Acts wie Seeed und Fettes Brot häufig gelobt wurden, stieß vor allem das plötzliche Ende der Show und das Fehlen internationaler Preisträger auf Unverständnis, wie eine MusikWoche-Umfrage unter den Gästen der abschließenden Feier belegt.
Michael Haentjes, Vorsitzender der Deutschen Phono-Akademie, gab dem Echo 2006 „die Note zwei“: „Es war ganz gut, aber die Veranstaltung ist noch steigerungsfähig“, sagte er. „Musikexpress“-Chefredakteur Christian Stolberg machte dagegen „ein Moderatorenproblem“ aus.
„Nicht wirklich gelungen“ war das Finale laut Sascha Stadler (voll:kontakt) und Massive-Töne-Mitglied Schowi nannte das Ende der Gala „ein trauriges Schlussbild mit trauriger Musik“.
Mehr Statements zum Echo 2006 finden Sie in MusikWoche, Heft 12/2006.






