Schon bei der c/o pop- Eröffnungsveranstaltung in der Festivalzentrale im RheinTriadem hinterließ die aktuelle politische Diskussion Spuren: Nachdem Bürgermeisterin Elfi Schoo-Antwerpes das Festival in Anlehnung an das lateinische Wort für Bernstein (Electrum) launig als „Bernsteinzimmer der Popkultur“ bezeichnet hatte, setzte Matthias Hornschuh vom Veranstalterteam der SoundTrack_Cologne kritische Akzente: „Wir Kreativen können nur von Tantiemenprozessen leben“, gab er zu bedenken. Der Zweite Korb der Urheberrechtsnovelle sei zu industriefreundlich ausgelegt. „Er entzieht uns die Grundlage“, erklärte Hornschuh.
Dritte c/o pop lockte 40.000 Besucher nach Köln
Mit rund 40.000 Besuchern an fünf Tagen erfüllte auch die dritte Auflage des Kölner Festivals c/o pop die Erwartungen der Organisatoren. Inhaltlich standen bei den Diskussionsrunden vor allem die Zukunft des Tonträgermarkts und das neue Urheberrecht im Vordergrund.







