Recorded & Publishing

Downloads hängen Singleverkäufe in UK ab

In Großbritannien griffen Musikfans in der Neujahrswoche erstmals häufiger zu digitalen Tracks als zu physischen Singles. Der Branchenverband BPI weist den bereits ausgerufenen Tod der Single aber als verfrüht zurück.

In Großbritannien griffen Musikfans in der Neujahrswoche erstmals häufiger zu digitalen Tracks als zu physischen Singles: Nach Verkaufszahlen vom 6. Dezember wurden im aktuellen Abrechnungszeitraum 312.290 Downloads und 282.399 CD-Singles verkauft. Laut Ben Drury vom digitalen Dienstleister 7 Digital Media sei dies ein bedeutender Meilenstein in der Entwicklung des digitalen Musikgeschäfts: „Und er wurde deutlich früher erreicht als zunächst vorhergesagt“, sagte Drury der „Music Week“.

Der Branchenverband BPI weist den bereits ausgerufenen Tod der Single aber als verfrüht zurück: Zwar sei die Zahl der verkauften Singles auch im vergangenen Jahr rückläufig gewesen, aber der Abwärtstrend hätte sich merklich verlangsamt. Es gebe auch weiterhin einen Bedarf nach physischen Produkten, erklärte ein BPI-Sprecher dem „Guardian“.

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