Recorded & Publishing

Downloads erreichen Jahresmarke von 420 Mio.

Die IFPI legt in ihrem „Digital Music Report 2006“ Zahlen für das vergangene Jahr vor: Die Anzahl der Trackdownloads wuchs 2005 auf 420 Mio. Insgesamt steuerte das Digitalgeschäft geschätzte 1,1 Mrd. Dollar zum Umsatz der Branche bei.

Die IFPI legt in ihrem „Digital Music Report 2006“ Zahlen für das vergangene Jahr vor: Die Anzahl der Trackdownloads wuchs 2005 auf 420 Mio, dabei seien per Handy heruntergeladene Titel noch nicht einmal eingerechnet. „Insgesamt haben die Vertriebskanäle Internet und Mobile den Musikunternehmen geschätzte Digitalumsätze von 1,1 Mrd. Dollar beschert, dreimal so viel wie 2004“, sagte IFPI-Chairman und -CEO John Kennedy in London. Die Anzahl der legalen Musikplattformen legte um 46 Prozent zu und wird nun mit 335 beziffert. Die Zahl der angebotenen Titel verdoppelte sich gegenüber 2004 auf über zwei Mio.

„Damit ist Musik der wichtigste Inhalt für legale Online-Dienste“, kommentiert Michael Haentjes als Vorsitzender der Deutschen Phonoverbände die Studie. Die Entwicklung des Marktsegments sei erfreulich, wenn auch „auf noch niedrigem Niveau“. Der digitale Musikvertrieb sei längst ein selbstverständlicher Teil des gesamten Musikgeschäfts, sagt der Verbändechef. Haentjes betont: „Jede legale Musikauswertung wird von uns ausdrücklich unterstützt“.

Im neuen Jahr setzt Kennedy auf Impulse durch neue Angebote wie Videodownloads, Podcasts, Digitalradios und legale P2P-Dienste. Auch 2006 sei der Kampf gegen die Piraterie und Urheberrechtsverletzungen ein zentrales Thema des Branchenverbands. Daher werde der Verband weiterhin am Einsatz von DRM und der rechtlichen Offensive gegen Betreiber von P2P-Applikationen und Filesharer festhalten, kündigte der IFPI-Chef an.

Einen ausführlicheren Bericht zum „Digital Music Report 2006“ der IFPI finden Sie in unserem .