Recorded & Publishing

Dossier Nachhaltigkeit: Näher zur Natur – Teil eins

Nachhaltigkeit zieht sich als wichtiger Faktor durch die gesamte Musikbranche, nicht nur am 22. April, dem Earth Day. MusikWoche fragte ausgewählte Unternehmen aus den Bereichen Live, Recorded und Duplication, wie sie sich mit Nachhaltigkeit auseinandersetzen – Teil eins.

Sven Deutschmann, Geschäftsführer Sonopress und Topac: Verantwortungsbewusstes Handeln ist fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert. Deshalb arbeiten wir bei Sonopress und Topac mit nachhaltigen Materialien und achten auf eine umweltschonende Produktion. Unser Engagement für Umwelt- und Klimaschutz haben wir in den vergangenen Jahren nochmals intensiviert und verschiedene Projekte zur Verbesserung unserer Umweltwirkungen umgesetzt. Bei Sonopress haben wir zum Beispiel die LP-Produktion revolutioniert und mit der EcoRecord eine nachhaltige Langspielplatte auf den Markt gebracht, bei deren Herstellung anstelle von PVC recycelbares oder recyceltes PET als Basismaterial verwendet wird. Für die Produktion der Scheiben werden weder Erdgas noch Wasserdampf benötigt. So können die Umweltauswirkungen des Herstellungsprozesses im Vergleich zum herkömmlichen Verfahren um bis zu 85 Prozent reduziert werden. Die EcoRecord erfreut sich einer hohen Nachfrage im Markt, was zeigt, dass Nachhaltigkeit auch bei den Labels, den Künstlern und den Musikliebhabern hoch im Kurs steht. Gleiches gilt für den Consumer-Packaging-Bereich, denn bei Topac erwirtschaften wir inzwischen annähernd die Hälfte der Umsätze mit nachhaltigen Verpackungslösungen, die wahlweise aus Frischfaserkarton oder aus recyceltem Karton bestehen und nur mit einer hauchdünnen Folie beschichtet sind. So kann der Einsatz von Kunststoffen um bis zu 70 Prozent verringert werden.

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