Recorded & Publishing

Dopp bestätigt Prüfung der Standortfrage

Bernd Dopp, President von Warner Music Germany, hat inzwischen bestätigt, dass sein Unternehmen über die Verlegung des Firmensitzes nachdenkt. Offen ließ er, ob Warner in Hamburg bleibt.

Bernd Dopp, President von Warner Music Germany, hat inzwischen bestätigt, dass sein Unternehmen über die Verlegung des Firmensitzes nachdenkt. Offen ließ er, ob Warner in Hamburg bleibt. „Es ist zutreffend, dass wir uns in einem konstruktiven Dialog mit der Hamburger Wirtschaftsbehörde befinden, um nach neuen Räumlichkeiten für Warner Music in unserer Stadt Ausschau zu halten“, sagte Dopp in einer ersten Stellungnahme zu den Umzugsgerüchten die seit heute durch die Medien geistern. „Erste Angebote liegen uns bereits vor. Wir sind zuversichtlich, zusammen mit der Stadt Hamburg eine konstruktive Lösung zu finden.“ Es sei „allgemein bekannt, dass die Musikwirtschaft angesichts eines massiv unter Druck geratenen Tonträgermarktes vor großen Problemen“ stehe. Allein bis September habe sich der Umsatz der Branche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22,7 Prozent verringert. „Es ist daher unsere unternehmerische Pflicht, die Kostenstruktur an die Marktgegebenheiten anzupassen“, so Dopp weiter. Eine Folge davon sei, dass man sich auch um einen geeigneten Standort bemühe, der „sowohl die Kreatitivität unseres Hauses widerspiegelt als auch dem immensen Kostendruck entgegenwirkt“. Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust und Wirtschaftssenator Gunnar Uldall hätten Dopp persönlich versichert, „uns eine attraktive Immobilie in Hamburg zu offerieren“, die den Angeboten aus anderen Städten standhält. Dopp räumte aber auch ein, dass Warner „selbstverständlich auch interessante alternative Angebote, wie sie zum Beispiel aus Berlin vorliegen, gewissenhaft prüfen“ wolle.

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