“Radikale Kräfte greifen die Freiheit der Kunst gezielt an, schüren Verunsicherung, propagieren Ausgrenzung und stellen demokratische Grundwerte infrage“, heißt es zum Hintergrund der Kampagne vom Deutschen Musikrat (DMR).
DMR-Präsidentin Lydia Grün betont, dass Demokratie von Vielfalt lebe und Musik diese erlebbar mache. In einem Anschreiben lädt sie „alle ein, gemeinsam ein sichtbares Zeichen zu setzen: für kulturelle Vielfalt, für die Freiheit der Kunst und für eine freie Kultur als Puls unserer offenen Gesellschaft“.
Das Kernstück der Kampagne bilden Motive, die Alltagsfragen zur Diversität im Kulturgeschäft prägnant mit „Sowieso“ beantworten. Zum Beispiel: „Blasmusik mit Balkansounds? Sowieso“. Damit thematisiert die Initiative, dass viele scheinbare Selbstverständlichkeiten heute hinterfragt werden. Der DMR stellt hierfür Social-Media-Grafiken, Videos, Plakate, Postkarten und Mail-Banner zur Verfügung.
Institutionen können dem Bündnis beitreten. Zu den bisherigen Partnern zählen unter anderem die GVL, die Gewerkschaft Ver.di, Unisono, die Deutsche Jazzunion sowie der Deutsche Kulturrat. Entwickelt wurde das Konzept mit der Berliner Kommunikationsagentur Boros.
Der DMR ordnet seine Initiative zugleich in ein breiteres Feld kulturpolitischen Engagements ein. So verweist der Verband etwa auf die Aktion #stolzaufVielfalt, das Netzwerk Film und Demokratie sowie auf Wahlprüfsteine der Landesmusikräte Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zu den anstehenden Wahlen.






