Recorded & Publishing

Deutscher Klassikmarkt im Aufwind

Die Absatzzahlen mit CDs und DVDs aus dem Klassik-Bereich stiegen im Jahr 2006 um sechs Prozent. Peter Zombik, Geschäftsführer der deutschen Phonoverbände, wertet das unter anderem als Beleg für die Attraktivität von Musik.

Die Absatzzahlen mit CDs und DVDs aus dem Klassik-Bereich stiegen im Jahr 2006 gegen den Branchentrend um sechs Prozent. Nach Angaben des Bundesverbands der Phonographischen Wirtschaft wurden im vergangenen Jahr fast elf Millionen CDs mit klassischer Musik verkauft, was einem Wachstum von rund fünf Prozent entspricht. Parallel sei fast eine halbe Million klassischer Musik-DVDs verkauft worden, ein Stückzahlenplus von 28 Prozent zum Vorjahr. Die Beliebtheit dieses Bereichs sei „überproportional“ gewachsen, heißt es aus Berlin.

„Die Wachstumszahlen im Klassikbereich zeigen, dass Musik nach wie vor nichts an Attraktivität verloren hat“, sagt Peter Zombik, Geschäftsführer der deutschen Phonoverbände. „Das ist ein positives Signal für die Branche.“ Allerdings sei der Klassikbereich auch viel weniger vom Problem der Raubkopien und Onlinepiraterie betroffen. Die Zahlen für den Gesamtmarkt im Jahr 2006 will der Bundesverband Ende März veröffentlichen.