Die Verlage BMG/UFA, EMI Music Publishing, Sony/ATV Music Publishing, Universal Music Publishing und Warner Chappell haben in Berlin einen deutschen Ableger der International Music Publishers Association (IMPA) gegründet. Die Arbeitsgemeinschaft soll die weltweite Kommunikation der Musikverlage verbessern und will die Interessen der international agierenden Verlage durchsetzen sowie die rechtlichen Interessen ihrer Mitglieder auf staatlicher und zwischenstaatlicher Ebene vertreten. Zudem will die IMPA die Beziehungen zu den Verwertungsgesellschaften noch enger knüpfen. Mike Weller, Geschäftsführer Sony/ATV, erklärte als Sprecher des Arbeitskreises: „Die Herausforderungen auf dem sich ständig verändernden internationalen Musikmarkt erfordern neue, zeitgemäße und in die Zukunft gerichtete Strategien, um das Musikverlagswesen in seiner Existenz zu festigen. Es geht um die Werkadministration im Umfeld der digitalen Medien ebenso wie um die Wahrung gemeinsamer Interessen auf nationaler und internationaler Ebene.“ Die ersten Gründungen der IMPA hätten laut Weller gezeigt, „dass die Probleme des Musikverlagswesens nicht mehr nur national bewältigt werden können“. Seinen Schätzungen zufolge repräsentieren die fünf Mitgliedsverlage 70 bis 80 Prozent der Copyrights in Deutschland. Mitglied IMPA können Musikverlage werden, die Tochtergesellschaften in mindestens drei Ländern der EU haben, oder in den USA, Japan oder Australien verteten sind.
Deutsche Verleger gründen Arbeitsgemeinschaft
Die Verlage BMG/UFA, EMI Music Publishing, Sony/ATV, Universal Music Publishing und Warner/Chappell haben in Berlin einen deutschen Ableger der International Music Publishers Association (IMPA) gegründet.






