In schlechten Zeiten ist man dankbar für jeden positiven Strohhalm. Zum Beispiel für diesen: Heimische Künstler konnten im vergangenen Jahr nach Angaben des Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft ihre Charts-Performance ausbauen. Bei den Alben verbuchten Titel aus nationaler Produktion einen Charts-Anteil von 29,5 Prozent. Im Vorjahr kamen sie nur auf 26,5 Prozent. Als besonders erfolgreich erwiesen sich die deutschen „Superstars“ aber vor allem im Singles-Geschäft: Hier stieg der Chart-Anteil von 42,7 Prozent im Jahr 2002 auf nunmehr 54,7 Prozent. Nach Ansicht des Phonoverbands beweist dies „die enorme Nachfrage nach Musik aus Deutschland und entlarvt zugleich das Vorurteil, sie sei nicht mehr so attraktiv wie früher“. Im Gegenteil habe die Musiknutzung ein extrem hohes Niveau erreicht, es werde nur seltener dafür bezahlt. Mehr zum Thema
Jahreswirtschaftsbericht 2003 des Bundesverbands Phono (pdf)





