Die Deutsche Grammophon hat mit ihrer Niederlassung DG China die Guzheng-Künstlerin Yang Yang sowie den Pianisten Ju Xiaofu unter Vertrag genommen und wertet das als „bedeutenden Meilenstein“ für „die Zukunft der chinesischen klassischen Musik“ ebenso wie für die künstlerische Vision des Labels: Schließlich beziehe man nun, „erstmals in der fast 130-jährigen Geschichte von Deutsche Grammophon“, auch chinesische traditionelle Musik mit ins DG-Programm ein.
Denn während Ju Xiaofu nun der erste Pianist ist, der direkt bei DG China unter Vertrag steht, spielt Yang Yang mit der Guzheng eine chinesische Zither, die laut DG-Angaben „mit über zweitausendjähriger Geschichte“ zu „den prägendsten Instrumenten der chinesischen Musiktradition“ zählt. Yang Yang, die also als erste chinesische traditionelle Instrumentalistin einen „exklusiven Full-Service-Vertrag bei DG China“ unterzeichnet habe, stehe damit „für eine neue Generation von Musikerinnen, die Tradition in einen zeitgenössischen Kontext überführen“. Bei der DG will man beide im Rahmen einer umfassenden Partnerschaft bei Aufnahmen, Konzerten, im Bereich Künstlermanagement sowie bei Tourneen, Repertoireentwicklung und Markenkooperationen unterstützen.

„Deutsche Grammophon hat stets daran geglaubt, Künstlerinnen und Künstler zu fördern, deren Individualität, Vorstellungskraft und künstlerische Exzellenz kulturübergreifend wirken können“, sagte Clemens Trautmann, President Deutsche Grammophon und New Business Strategy Global Classics, bei der Bekanntgabe der Vertragsabschlüsse: „Yang Yang und Ju Xiaofu repräsentieren jeweils eine faszinierende Facette der reichen und sich wandelnden Musiklandschaft Chinas“, ergänzte er und verwies darauf, mit Universal Music die Karrieren der beiden „in China und darüber hinaus nachhaltig und ganzheitlich“ entwickeln zu wollen.






