“Nach ersten Charts- und Club-Erfolgen in ihrer Heimat empfahl uns der Remixer Blacksmith das Ausnahmetalent. Ana Ann schreibt und produziert ihre Musik selbst und bringt damit im Gegensatz zu den gecasteten Superstars alles mit“, erklärt Hans Derer, Geschäftsführender Gesellschafter von Deshima Music. Die Schwaben entwickelten ein Konzept für den deutschen Markt, das auch die Verantwortlichen von LL Records, Ana Ann und ihren Vater, überzeugte. Das kleine unabhängige Label in Familienbesitz hatte zuvor mehrere Major-Angebote in zweistelliger Millionenhöhe abgelehnt. „LL Records legt Wert auf totale kreative Kontrolle. Sie hatten genaue Vorstellungen, selbst was Vertriebsdetails betrifft“, sagt Derer. Für die ausgebildete Klavierspielerin Ana Ann, die britische Zeitungen wie der „Guardian“ bereits mit Alicia Keys vergleichen, will er ungewöhnliche Promotion-Wege einschlagen: „Wir verlassen uns nicht auf MTV und Viva und verzichten auf große Print-Werbung.“ So koordiniert Deshima „ein schlagkräftiges Team, das mit Liebe an das Thema rangeht“. Dabei übernehmen Public Propaganda und Neon Entertainment die Club-Promotion. Um Radio und Online kümmert sich Kick-Promotion, während der TV-Bereich in den Händen von Michaela Dierks und ihrer Agentur liegt. Hans Derers Firma Press & Promotion-Net(t)work leistet die Presse-Betreuung.
Erster Kampagnenschwerpunkt ist ein Kino-Trailer, von dem sich Derer eine „starke Wirkung“ verspricht. Mindestens 2,2 Millionen Cinemaxx-Besucher sollen auf diesem Weg im Februar erreicht werden. Darüber hinaus machen Spots auf MTV und Viva auf die am 17. Februar erscheinende erste Single, „Ride“, aufmerksam. Anzeigen schaltete Deshima in relevanten Handelsmagazinen, den „Kultur-News“ und im „Black Music Magazine“. Da Ana Ann mit ihrer Mischung aus R’n’B, Soul und Pop junge und ältere Musikkonsumenten gleichermaßen anspricht, erwartet Derer Berichterstattung sowohl in Teeniemagazinen als auch in Frauenzeitschriften und Magazinen wie dem „Stern“. Das Debüt-Album, „Cosmopolitana“, erscheint am 31. März. Hans Derer ist überzeugt: „Man wird in den nächsten Jahren noch viel von ihr hören.“ Wobei err sich auch eine Karriere Anas als Songschreiberin für andere Musiker vorstellen kann.






