Coldplay-Sänger Chris Martin nutzte einen Promotion-Termin in den USA, um sich kritisch über das Musikgeschäft zu äußern. Die Shareholder der Konzerne bezeichnete er dabei laut Reuters als das „größte Übel der modernen Welt“. Außerdem fühle er sich bei dem ganzen Medienrummel um die Band wie ein Teilnehmer der amerikanischen Bewerbungsshow „The Apprentice“, bei der Donald Trump übers Fernsehen nach neuen Mitarbeitern fahndet.
Mit seinen jüngsten Aussagen reagierte Martin auf EMIs Gewinnwarnung im Februar, für die Musikchef Alain Lévy u.a. die verschobenen Alben von Coldplay und den Gorillaz verantwortlich gemacht hatte. „EMI ist mir nicht wirklich wichtig. Darüber mache ich mir eigentlich keine Gedanken“, sagte Martin. Außerdem seien ihm Deadlines egal. „Wir bringen das ganze Unternehmen zum Untergehen, wenn es sein muss“, schimpfte er weiter.






