Auf der Music Investor Conference sprachen Coesfeld und von Schwarzkopf über die aus ihrer Sicht drängendsten Themen der Musikindustrie: Streaming, KI und die zunehmende Bedeutung der Skalierbarkeit.
Letzterer Punkt dürfte insbesondere für die Tochter der Bertelsmann AG, eines der weltweit größten Medienunternehmen, von entscheidender Bedeutung sein. In den vergangenen drei Jahren habe sich BMG laut Coesfeld zu einem „fokussierteren, profitableren, digital ausgerichteten und skalierbaren Musikunternehmen“ entwickelt, wie er via LinkedIn mitteilt.
Eine weitere Schlussfolgerung des BMG-CEOs: „Der nachhaltige Wert von Musikrechten ist größer denn je.“ Coesfeld führte weiter aus: „Um dieses Potenzial auszuschöpfen, sind Investitionen, Technologie und operative Exzellenz im gesamten Ökosystem erforderlich.“
Dieses Investment soll nach der Zustimmung der Kartellwächter und dem Zusammenschluss (oder der Übernahme) mit Concord fortgesetzt werden. Während Coesfeld ab 2027 den CEO-Posten bei Bertelsmann übernimmt, rückt der bisherige Concord-CEO Bob Valentine an die Spitze des kombinierten Unternehmens.
Die Strategie bleibe dabei „klar“, so Coesfeld: „In Musik und unsere Mitarbeiter investieren, erstklassige Lösungen für Rechteinhaber entwickeln sowie nachhaltigen, langfristigen Wert schaffen.“






