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Circuit City beendet Quartal im Minus

Die US-Elektrofachhandelskette Circuit City kann sich noch immer nicht aus ihrer finanziellen Schieflage befreien. Der sechstgrößte Musikhändler des Landes schloss sein erstes Geschäftsjahresquartal mit schrumpfenden Umsätzen und einer roten Zahl unterm Strich ab.

Die US-Elektrofachhandelskette Circuit City kann sich noch immer nicht aus ihrer finanziellen Schieflage befreien. Der sechstgrößte Musikhändler des Landes schloss sein erstes Geschäftsjahresquartal mit schrumpfenden Umsätzen und einer roten Zahl unterm Strich ab.

In den drei Monaten bis zum 31. Mai setzte die Kette 2,486 Mrd. Dollar (1,85 Mrd. Euro) um. Das sind 4,3 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Flächenbereinigt steht sogar ein Umsatzminus von 5,6 Prozent in der Zwischenbilanz. Zur gleichen Zeit vor einem Jahr konnte Circuit City noch um 17,4 bzw. um 14,6 Prozent zulegen.

Auch das Nettoergebnis wird die Anleger wenig erfreuen: Statt eines Gewinns von 6,37 Mio. Dollar wie im Vergleichsquartal weisen die Bücher nun einen Nettoverlust in Höhe von 54,57 Mio. Dollar (40,65 Mio. Euro) aus. In der Entertainmentsparte nahm Circuit City 277,5 Mio. Dollar ein. Damit machen CDs, DVDs, Games und Software 11,2 Prozent des Gesamtgeschäfts aus.

Diese Einnahmen entsprechen einem Zuwachs um 5,9 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal und stiegen nur deshalb, weil die Umsätze in der Produktkategorie Video Gaming & PC Software im hohen zweistelligen Bereich wuchsen. Die Verkäufe von DVDs sanken indes im niedrigen zweistelligen Bereich. Die Musikverkäufe ließen im hohen zweistelligen Bereich nach.

Circuit City hatte in den letzten Monaten rund 4350 Mitarbeiter – gut zehn Prozent der Gesamtbelegschaft – entlassen und kämpft mit Niedrigpreiskonkurrenten wie Wal-Mart und Target im Unterhaltungselektroniksegment.

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