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CD-Preise geben im US-Saisongeschäft weiter nach

Das erste Wochenende der Weihnachtssaison bescherte Musikkunden zum Teil erstaunlich günstige Preise bei Topveröffentlichungen. Viele Handelsketten gingen mit ihren Angeboten deutlich unter die Verdienstlinie.

Das erste Verkaufswochenende in der Weihnachtssaison bescherte Musikkunden zum Teil erstaunlich günstige Preise bei Topveröffentlichungen. Viele Handelsketten gingen mit ihren Sonderangeboten am Thanksgiving-Wochenende deutlich unter die Verdienstlinie. Besonders Target tat sich dabei als Preisbrecher hervor: Statt bei der aktuellen Nirvana-Box „With The Lights Out“ die unverbindliche Preisempfehlung von 59,98 Dollar zu verlangen, bot der Gemischtwarenhändler die drei CDs plus DVD für nur 27,98 Dollar an. Der Handelsabgabepreis für die Box liegt bei 38,09 Dollar. Selbst wenn man berücksichtigt, dass Target einen fünfprozentigen Rabatt beim Einkauf erhält, bleiben immer noch 8,20 Dollar Verlust pro Nirvana-Box.

Um zwei Dollar geringer fiel das Minus der Kette bei einer im Einkauf gleich teuren Bon-Jovi-Box aus, die für 29,98 Dollar im Regal liegt. Bei der Elektrokette Circuit City sind derzeit gleich neun Top-VÖs für 8,99 Dollar im Angebot, darunter auch U2s „How To Dismantle An Atomic Bomb“. Doch es geht noch billiger: Trans World Entertainment bietet das neue U2-Album für nur 7,99 Dollar an. Bei der zu TWE gehörenden Fachhandelskette f.y.e. liegen gleich mehrere Titel aus den US-Top 40 für nur 7,99 Dollar im Regal. Viele kleinere Händler befürchten nun, im Weihnachtsgeschäft unter die Räder zu kommen.

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