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Carter wird bei Def Jam mit eigenen Rechten bezahlt

Shawn Carter, künftiger Chef von Def Jam, wurde angeblich mit einer großzügigen Gage von einem Engagement an der Spitze des Universal-Labels überzeugt. Zudem soll er in wenigen Jahren die Master-Rechte an seinen eigenen Songs zurückerhalten.

Shawn Carter, künftiger Chef von Def Jam, wurde angeblich mit einer großzügigen Gage von einem Engagement an der Spitze des Universal-Labels überzeugt. Zeitungsberichten zufolge wird Carter, der besser unter seinem Künstlernamen Jay-Z bekannt ist, für seinen Dreijahresvertrag ein Gehalt zwischen acht und 20 Mio. Dollar erhalten – abhängig vom wirtschaftlichen Erfolg von Def Jam Recordings. Zudem soll er in voraussichtlich fünf Jahren die Master-Rechte an seinen eigenen Songs zurückerhalten.

Obwohl der 35-Jährige erst wenig Erfahrung mit Managementaufgaben hat, erhofft sich Antonio Reid eine deutliche Entlastung durch die Anstellung von Carter. Der Chairman der Universal-Division Island Def Jam gesteht nämlich ein, dass er in der aktuellen HipHop-Szene zu wenig Anerkennung und Kontakte hat. Diese Lücke soll nun Carter schließen und den Kontakt der Firma zur Basis wiederherstellen. Das erste Signing wird nach Carters Wunsch Foxy Brown sein, die in den letzten Jahren eher selten künstlerisch auf sich aufmerksam machte. „Einige Künstler werden sich vielleicht erst daran gewöhnen müssen, dass ich jetzt der President einer Plattenfirma bin“, sagte Carter nach seiner Berufung. „Aber ich will auf keinen Fall ihr Boss sein. Ich würde eher sagen, ich bin jetzt ihr Berater.“

Sollte sich Carter nach seinem offiziell verkündeten Rücktritt als Rapper dennoch wieder für eine Auferstehung von Jay-Z entscheiden, wird er im Erfolgsfall als Labelboss davon profitieren. Als Künstler hat Carter nämlich weiterhin einen gesonderten Vertrag mit Def Jam.

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