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Britische Armee dementiert iPod-Verbot

Das britische Verteidigungsministerium hat Berichte zurückgewiesen, nach denen iPods aus Sicherheitsgründen nicht auf Militärgelände mitgebracht werden dürfen.

Das britische Verteidigungsministerium hat Berichte zurückgewiesen, nach denen iPods aus Sicherheitsgründen nicht auf Militärgelände mitgebracht werden dürfen. Presseberichten zu Folge sorge man sich bei der königlichen Armee, dass Soldaten oder Zivilangestellte ihre iPods oder vergleichbare Geräte als tragbare Festplatten nutzen könnten, um sensibles Material von Militärrechnern zu entwenden. „Selbstverständlich hat das Verteidigungsministerium diese Geräte nicht verbannt“, sagte ein Sprecher. Erst vor einer Woche hatte die Unternehmensberatung Gartner Group Firmen vor MP3-Playern gewarnt. Diese seien eine potenzielle Sicherheitslücke, da man mit den Playern versehentlich oder absichtlich Viren in Netzwerke einschleppen und Firewalls aushebeln könne. Die Festplatten der Player und ihre FireWire- oder USB-Anbindungen prädestinierten die kleinen Riesen geradezu für den schnellen Datenklau. Das Abspeichern von Firmendaten auf MP3-Playern sei noch dazu schneller, einfacher und unauffälliger als auf CD-Roms. Diese Befürchtung teilt auch Peter D’Ardenne, Wing Commander bei der Royal Air Force, der der Nachrichtenagentur Reuters sagte, dass man diese Sicherheitslücke zu schließen gedenke. Das Verteidigungsministerium bestritt jedoch, dass man iPod & Co. pauschal verbieten will. Vielmehr wolle man flexibel mit den möglichen Risiken umgehen.

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