Im zweiten Quartal 2002 ging die Zahl der verkauften Compilations in Großbritannien im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent zurück. Laut Informationen des Branchenverbands BPI sank auch die Zahl der verkauften Longplay-Alben in vergleichbarem Maß, weshalb die Kopplungen einen Anteil von rund 26 Prozent am LP-Gesamtmarkt halten konnten. Genaue Zahlen zu den Album-Verkäufen gab die BPI allerdings noch nicht bekannt. Die bestverkauften Kopplungen im zweiten Quartal waren „Now That’s What I Call Music Vol. 51“ und „Pop Idol – The Big Band Album“. Beide steuerten jeweils rund fünf Prozent zur Zahl der insgesamt verkauften Sampler bei. Auf Handelsseite bauten die SB-Märkte ihren Anteil in diesem Segment aus: Seit 1998 legten sie von 15,4 Prozent auf nunmehr 23,9 Prozent zu. Während Fachhandelsketten wie HMV oder Virgin ihren Anteil von über 40 Prozent über die Jahre halten konnten, brachen die Verkäufe in Kaufhäusern im selben Zeitraum von 32,8 Prozent auf 25,7 Prozent ein. Der Fachhandel rangiert bei 8,1 Prozent, vor vier Jahren steuerte er noch fast elf Prozent bei.
Briten kauften weniger Compilations
Im zweiten Quartal 2002 ging die Zahl der verkauften Compilations in Großbritannien im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent zurück.





