Die Talfahrt der deutschen Tonträgerbranche hat sich auch im ersten Halbjahr 2003 fortgesetzt: Ein Absatzminus von 16,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum sorgte für lange Gesichter in der Branche. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 80,4 Mio. Ton- oder Bildtonträger verkauft, im Vorjahreszeitraum waren es noch 96,1 Mio. Stück. Am härtesten erwischt hat es das Geschäft mit den Compilations: Hier sank der Umsatz innerhalb der ersten sechs Monate um 47,5 Prozent. Als einziger wirklicher Hoffnungsträger entpuppt sich einmal mehr die DVD: 2,5 Mio. Stück dieses Formats konnten im ersten Halbjahr verkauft werden, im Vergleich zum Vorjahr (1,1 Mio.) entspricht dies einer Steigerung um 127,3 Prozent. Der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft gab die Zahlen wie gewohnt zum Auftakt der Popkomm. bekannt.
Wie die anderen Formate abschnitten, und was der Branche sonst noch Hoffnung macht, lesen Sie in unserem ausführlichen .





