Bei einem Gipfeltreffen forderten hochrangige Vertreter von Plattenfirmen und der IFPI sowie Alberto Pojaghi als Präsident des nationalen Branchenverbands FIMI die italienische Regierung dringend zum Vorgehen gegen die Piraterie auf. Italien rangiert mittlerweile mit einem Piraterieanteil von rund 27 Prozent und einem Volumen von 121 Millionen Euro auf Rang sechs der internationalen Pirateriestatistik. Im südlichen Italien rechnet die IFPI sogar mit einer Quote von rund 50 Prozent: IFPI-Chairman Jay Berman kritisierte, dass trotz der Bemühungen der Polizei immer noch auf allen Straßen und Märkten mit illegalen Tonträgern gehandelt würde. Allein in den ersten sechs Monaten sei die Zahl der beschlagnahmten Raubkopien um 200 Prozent gestiegen. Berman forderte eine engere Zusammenarbeit zwischen Politik und Musikbranche und härtere Strafen gegen Raubkopierer. Emmanuel de Buretel, Presient & CEO EMI Recorded Music Europe, erklärte außerdem, dass die hohe Quote illegaler Tonträger negative Auswirkungen auf die Entwicklung lokalen Repertoires und junger italienischer Künstler haben werde.
Branche mahnt Maßnahmen gegen Piraterie an
Bei einem Gipfeltreffen in Rom forderten hochrangige Vertreter von Plattenfirmen und der IFPI die italienische Regierung dringend zum Vorgehen gegen die grassierende Piraterie im Land auf. Italien rangiert mittlerweile auf Platz sechs der internationalen Pirateriestatistik.





