Die 13. Verleihung des Echo Klassik ging am 22. Oktober in München über die Bühne. Zu den Stars des Abends zählten die Echo-Sieger Cecilia Bartoli, Renée Fleming, Baiba Skride und Evgeny Kissin, aber auch der gerade mit einem Klassik-Werk in den Charts präsente Sting begeisterte zusammen mit Edin Karamazov das Publikum im vollen Gasteig. Viel Applaus gab es auch für Generalmusikdirektor Marcus R. Bosch und die Münchner Philharmoniker, Daniel Hope, Bryn Terfel – „Danke Deutschland für meinen Echo“ – die Klazz Brothers & Cuba Percussion, das Artemis Quartett und das Alliage Quartett.
Als Vorsitzender der Deutschen Phono-Akademie forderte Michael Haentjes in seiner Grußansprache größeren Einsatz für besseren Musikunterricht: Rund 80 Prozent aller Unterrichtsstunden im Fach Musik fallen derzeit aus, mahnte Haentjes. Sollte der Echo Klassik künftig weitere Sponsoren finden, sollen deren Gelder in die musikalische Förderung von Kindern fließen.
Die Moderatorin, „Tatort“-Kommissarin und Dirigenten-Großnichte Maria Furtwängler, führte charmant durch das Geschehen, obwohl sie noch am Vorabend der Gala mit Schüttelfrost kämpfte. Sie brachte schon vor Beginn der Aufzeichnung das Publikum mit einigen launigen Anekdoten auf ihre Seite.
Die meisten Stars fanden sich auch zu einer Stippvisite bei der Branchenparty im Anschluss an die Gala in den Räumen des Gasteig ein.






