Der britische Tonträgerverband BPI gibt den Kampf um eine Ausdehnung der Schutzfristen für Interpreten von den im Königreich bisher vorgesehenen 50 auf 95 Jahre noch nicht auf. BPI-Chairman Peter Jamieson hofft auf ein Machtwort des Schatzkanzlers Gordon Brown.
„Es gibt keinen vernünftigen Grund, ausübende Künstler zu benachteiligen“, kommentierte Jamieson Medienberichte, nach denen die Expertenkommission der britischen Regierung unter der Leitung des ehemaligen „Financial Times“-Chefredakteurs Andrew Gowers im Laufe dieser Woche keine Empfehlung zur Verlängerung der Schutzfristen aussprechen will. „Es liegt in der Hand der Regierung, diese Empfehlung zu ignorieren und das sollte sie auch tun“, erklärte Jamieson. In dieselbe Kerbe hatten in den Vortagen bereits IFPI-Chairman John Kennedy und EMI-Chairman Eric Nicoli geschlagen.





