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Björn Ulvaeus mahnt bei UN-Gipfel: „AI for Good. Good for whom?“

Die UN hielt vom 7. bis 10. Juli 2026 im schweizerischen Genf ein Gipfeltreffen unter dem Motto „AI for Good“ ab. Björn Ulvaeus, seines Zeichens Mitgründer von ABBA und President der Songwriter-Vereinigung CISAC, mahnte die Politik an, Maßnahmen zu ergreifen, um die Kreativen an den Gewinnen der KI-Unternehmen zu beteiligen.

Direkt in der eröffnenden Keynote stellte ABBA-Musiker und CISAC-President Björn Ulvaes das Motto des AI-Summits der UN infrage: „AI for Good“ stellte er die Frage „Good for whom?“ gegenüber. Der Musiker mahnte an, dass trotz riesiger Umsätze der KI-Unternehmen die Musiker:innen größtenteils nicht gerecht vergütet würden.

„Eine Technologie ist gut, wenn die Menschen, deren Arbeit sie ermöglicht hat, durch sie nicht in den Hintergrund gedrängt werden, sondern sie akzeptieren und an dem profitieren, was sie hervorbringt“, sagte der Musiker sinngemäß.

Diese Merkmale sieht Ulvaeus bei generativen KI-Modellen in der Musik aktuell nicht repräsentiert: „Wir haben unsere Arbeit geleistet. Wir sollten für das bezahlt werden, was wir geleistet haben“, fasste er stellvertretend für viele Kreative zusammen. „Die Infrastruktur für die Lizenzierung ist bereits vorhanden. Das Prinzip ist bereits etabliert. Was fehlt, ist der politische Wille, dies für alle verbindlich vorzuschreiben – nicht nur für diejenigen, die mächtig genug sind, um zu klagen.“